Grupo Aché

Tanzensemble «Aché» – Grupo-Aché

 

Die Tanzgruppe «Aché» entstand im Januar 2008 – dies vor allem aufgrund des Interesses meiner Schülerinnen. Sie wollten ihre Kenntnisse in afrokubanischen Tänzen und der kubanischen Tanzkultur vertiefen.

Die Tanzgruppe «Aché» ist für mich sehr wichtig. Sie ermöglicht mir eine einzigartige künstlerische und berufliche Entwicklung.

Dank der einstudierten Choreographien und Auftritte gelingt es mir, näher an die Gefühle der Tänzerinnen sowie an diejenigen der Zuschauer zu gelangen. Ich fühle das Lebensgefühl Kubas, zugleich verkörpere ich dieses. Es ist eine grosse Bereicherung.

Unser Ensemble charakterisieren – die positive Energie und die klare, disziplinierte Ausrichtung.

 

 

Choreographien:

 

«Rumba pa’ Yemaya»:

Yemaya ist in der Yoruba-Religion die Göttin des Meeres und der Mutterschaft. Sie ist die Mutter der gesamten Menschheit – Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Ihre Farbe ist Blau, versetzt mit Weiss, sinnbildlich für die Schaumkronen auf dem Wasser.

Wie die Legenden (Patakis) erzählen, waren am Anfang der Erde nur Feuer und Stein. Dann wollte Olofi, der Allmächtige, die Welt erschaffen und verwandelte den Rauch der Flammen in Wolken. Aus den Wolken schüttete er eine Flut von Wasser, die das Feuer löschte. In den riesigen Höhlen, zwischen den Felsen, erschuf Olokun den Ozean. Yemaya ist die Mutter des Wassers und die Quelle des Lebens.

 

Choreographie/Regisseurin: Liudmila Rodriguez Silva

Kostüme/Design: Omar Garcia, Liudmila Rodriguez Silva

Musik-Edition: Adrian Coburg, Erik Fischer

 

«Oshun»:

Oshun ist unter den Orishas (Gottheiten) der Yoruba-Religion die Aphrodite, die Venus. Sie ist eine Flussgöttin und symbolisiert die Weiblichkeit, die Schönheit, die Liebe und die Fruchtbarkeit. Sie trägt Gelb, da ihre Elemente das Gold und die Bronze sind.

 

Choreographie/Regisseurin: Liudmila Rodriguez Silva

Kostüme/Design: Omar Garcia, Liudmila Rodriguez Silva

Musik-Edition: Liudmila Rodriguez Silva

 

«Oya»:

Oya ist eine der mächtigsten Göttinnen des Yoruba-Pantheons. Sie ist die Herrin des Friedhofs, «sie fegt das Leben mit ihrem Rock dahin». Oya ist ebenfalls die Mutter des Feuers und des dunklen Gewitters. Sie wohnt in Höhlen und Grabstätten, die sie öffnet auf der Suche nach den entsetzlichen Wurzeln der Trommeln. Ihr Mund ist rot, das Feuer der Leidenschaft. Ihre rabenschwarzen Augen drohen wie zwei gefährliche Dolche. Oya trägt eine Krone und eine Halskette aus braunen, mit weissen und schwarzen Linien durchzogenen Perlen. Um das Fussgelenk trägt sie eine Kette aus Bronze. Ihr Rock betont die sieben Farben des Regenbogens. Beim Tanzen ist Oya wie ein farbenfroher Wirbelwind, sie tanzt und schwenkt den Iruke, ihr persönliches Attribut aus einem schwarzen Pferdeschwanz. Damit erschafft sie Wirbel, Tornados und Orkane.

 

Choreographie/Regisseurin: Liudmila Rodriguez Silva

Kostüme/Design: Omar Garcia, Liudmila Rodriguez Silva

Musik-Edition: Liudmila Rodriguez Silva

 

«Hasta la inconciencia»:

Choreographie aus kubanischen Volkstänzen und Elementen des «Modern Dance». Verschmelzung von Rhythmen wie Mosambique, Pilon, Chachacha, Rumba etc.

 

Choreographie/Regisseurin: Liudmila Rodriguez Silva

Kostüme/Design: Omar Garcia, Liudmila Rodriguez Silva

Musik-Edition: Liudmila Rodriguez Silva